Wie Engerl auf die Welt kamen

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Die Geschichte beginnt in Kambodscha. Buddha schaut in die Engerlstation. Dort sah er dass ein Engerl ganz gemütlich auf einer Wolke liegt und fragt: „Was machst du denn hier? Du sollst ja eigentlich Wolkeneier legen“. „ Ich lege ja Wolkeneier... aber im Liegen.“ Buddha grinst und geht wieder.  Auf einmal machte es „Klingeling!“ und das erste Ei ist gekommen. Es war ein ganz, ganz weiches Wolkenei. Auf einmal kam ein kambodschanisches Engerl vorbei und nahm das kleine Ei mit.

Es brachte das Ei in einen großen Wolkenraum und legte es in eine weiche Wolke ab. Die Wolke schwebt ganz langsam zur Sonne und die Sonne machte ganz viele Strahlen auf das Ei. Dann schwebt die Wolke zu einer grauen Wolke und auf einmal regnete es auf das Ei.

Danach schwebt die Wolke wieder zum Wolkenraum zurück. Dort wartet schon ein kleines kambodschanisches Engerl. Es nahm das Ei und flog zum Tempel wo Buddha wartet. Sie klopfte an und fragt: „Darf ich hereinkommen?“ Buddha antwortet:“Ja.“ Sie öffnete die Tür und kniet sich hin. Buddha verbeugt sich und fragt: "Was willst du?“. „Ich wollte fragen ob aus dem Ei bald ein kleines Engerl kommt?“. Buddha nickt und genau vor Buddha kommt ein kleines kambodschanisches Babyengerl raus. Buddha wusste genau dass es zu einer ganz bestimmten Mama kommt. Buddha sagt: „Du wirst zwei Stunden auf dieses Baby aufpassen. Dann sag ich dir Bescheid“. Als das Engerl mit dem Baby weg war schaut Buddha im kambodschanischen Telefonbuch nach. Da sah er eine Telefonnummer 55344001 und daneben stand der Name: Lieber Gott. Er nahm das Telefon und rief gleich an. „Ja, hier spricht der liebe Gott!". "Namaste, hier Buddha. Ich wollte fragen ob du eine Mama siehst die ein kambodschanisches Kind will.“ Der liebe Gott antwortet: „Warte, bitte.“ Er schaut in das große Fernrohr  und sieht eine Frau und einen Mann die sich sooo ein kambodschanisches Baby wünschen. „Ja, ich habe jemanden gefunden! Ich sag dir gleich wo: Kontinent Europa, Land: Österreich, Bundesland:  Steiermark . Bezirk: Murtal." Buddha bedankt sich. Er ruft sofort das Engerl mit dem Babyengerl zu sich. Er gab ihr einen Zettel und sagt: „Auf dem Zettel steht alles wo du hinfliegen sollst.“ Das Engerl fliegt sofort los und blieb vor der Terrasse stehen. Es ließ das kleine Babyengerl mit den babygelben Flügerln sanft fallen und winkt ihr noch einmal zu.

Zufällig stand die Frau auf der Terrasse und stellte sich gerade vor, dass sie ein Baby hätte. Sie schließt die Augen und spürte ein weiches Haar. Als die Frau die Augen wieder öffnet lag das kambodschanisches Babyengerl in ihren Armen. Sie freute sich unglaublich sehr, sehr und busselte es gleich ab und bedankte sich bei Buddha und dem lieben Gott.

 

Die Autorin lebt in der Steiermark und ist 10 Jahre alt.